Werkstattgespräch mit Marion Poschmann

Gast bei den traditionsreichen Würzburger Werkstattgesprächen ist in diesem Sommer die in Berlin lebende Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin Marion Poschmann, die zuletzt auch als der „bekannteste Geheimtipp“ der jüngeren deutschen Literatur bezeichnet wurde. Sie liest am 13.6.2018 um 19:30 Uhr in der Universitätsbibliothek am Hubland. Der Eintritt zur Lesung ist frei.

Weitere Informationen

Advertisements
Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Garten(t)räume in der Universitätsbibliothek

Führung in der Reihe „Bibliothek für alle“ am Sonntag, 13.05.2018, 11:30 – 13:00 Uhr in der Zentralbibliothek am Hubland

Der Garten Eden, der Sämann im Gleichnis, der abgeschiedene Garten als Sinnbild für die Gottesmutter, der Garten des Zauberers bei Boccaccio, die Heilkraft der Pflanzen und Kräuter, exotische Pflanzen: Das Thema Garten zieht sich wie ein roter Faden durch die Kulturgeschichte der Menschheit, als literarisches Motiv, Projektionsfläche für weltanschauliche und religiöse Vorstellungen, Forschungsgegenstand, landwirtschaftlicher Alltag oder Hobby. In unseren Sondersammlungen finden sich jahrhundertealte Beschreibungen und Bilder von Pflanzen und Gärten, die wir mit Ihnen in der Führung entdecken möchten – eine Einladung nicht nur aus Anlass der Landesgartenschau.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt: Informationstheke der Zentralbibliothek

Bitte beachten Sie: Bei dieser Veranstaltung, die im Lesesaal Sondersammlungen stattfindet, müssen Taschen und Mäntel vorher abgegeben werden. Schließfächer befinden sich im Eingangsbereich der Zentralbibliothek.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Würzburg liest ein Buch 2018

Die Universitätsbibliothek beteiligt sich an der Aktion „Würzburg liest ein Buch“. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr Jehuda Amichais Roman „Nicht von jetzt, nicht von hier“.

Posterausstellung mit Bildern und Texten zu Leben und Werk Jehuda Amichais

9.4. – 29.4.2018, 1. und 2. Obergeschoss der Universitätsbibliothek Am Hubland

Die Posterausstellung, die von Rosa Grimm und Daniel Osthoff zusammengestellt wurde, präsentiert auf 19 großformatigen Plakaten vor allem Fotos aus Familienbesitz und beschreibt – mit ausgewählten Texten garniert – die Kindheit, Auswanderung und spätere Besuche des bereits als Dichter arrivierten Amichai in Würzburg. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen: Montag bis Freitag von 8:30 Uhr bis 24:00 Uhr und Samstag/Sonntag von 9:00 bis 22:00 Uhr.


VIELsprachig – Jehuda Amichais Werke in der Universitätsbibliothek Würzburg

Sonntag, 22. April 2018, 10:30 – 12:00 Uhr

Der deutsch-israelische Lyriker Jehuda Amichai schrieb als einer der ersten auch in hebräischer Umgangssprache. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt. Die europaweit größte Sammlung an Schriften Amichais befindet sich in der Universitätsbibliothek Würzburg. In einer Werkschau mit hebräischen Originalausgaben und zahlreichen Übersetzungen, mit schlichten Textausgaben, aber auch schönen Fotobänden und anspruchsvollen graphischen Arbeiten haben Sie Gelegenheit, dem sprachgewaltigen Oeuvre Amichais ein Stück näher zu kommen!

Begleitet wird die Sonderführung von einer Lesung der Gedichte Jehuda Amichais mit Amadé Esperer und Rivka Shahaf-Scherpf. Hans D. Amadé Esperer hat in seiner jüngsten Publikation eine Auswahl an Gedichten Amichais aus dem Hebräischen übersetzt. Er trägt die neuhochdeutschen Übersetzungen im Wechsel mit Rivka Shahaf-Scherpf vor, die die Gedichte im hebräischen Original lesen wird.

Treffpunkt: Information in der Universitätslbibliothek am Hubland

Eintritt frei

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Leo Woerl – Würzburgs Reiseführerspezialist des 19. Jahrhunderts

Veranstaltung in der Reihe „Bibliothek für alle“ am Freitag, 09.03.2018, 17:00 – 18:30 Uhr in der Zentralbibliothek am Hubland.

Was für viele Reiselustige heute „Baedeker“, „Dumont“, „MarcoPolo“, „Polyglott“ und viele andere sind, war im 19. Jahrhundert der „Woerl“. Die Bändchen aus „Woerl’s Reisebücherverlag“ waren der große geschäftliche Erfolg des Verlegers Leo Woerl (1843-1918), der neben Reiseführern auch katholische Literatur produzierte und sich in der Würzburger Kommunalpolitik engagierte. Doch warum ist Woerl 1898 plötzlich aus der Domstadt verschwunden? Wie kam er nach Würzburg, welche Rolle spielte er hier und welche Spuren hinterließ er? Gehen Sie mit uns diesen Fragen nach und werfen Sie einen Blick auf Woerls vielfältige Buchproduktion.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt: Informationstheke der Zentralbibliothek

Bitte beachten Sie: Bei dieser Veranstaltung, die im Lesesaal Sondersammlungen stattfindet, müssen Taschen und Mäntel vorher abgegeben werden. Schließfächer befinden sich im Eingangsbereich der Zentralbibliothek.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Pflicht und Kür: Kinderbücher in der Unibibliothek

Veranstaltung in der Reihe „Bibliothek für alle“ am Freitag, 12.01.2018, 16:00 – 17:30 Uhr in der Zentralbibliothek am Hubland.

Über drei Millionen Medien in der Universitätsbibliothek stehen für ein breites Angebot und große Vielfalt – Lernen Sie bei einem Besuch die kostenlosen Nutzungsmöglichkeiten unseres Bestandes kennen und schätzen! Als besonderes Highlight erwartet Sie eine Reise zurück in Ihre Kindertage: in unserer Kinderbuchsammlung präsentieren wir Ihnen die Helden Ihrer Kindheit von Heidi über Max und Moritz bis hin zu Winnetou im Bibliothekskatalog, im gedruckten und neuerdings auch im elektronischen Buch!

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt: Informationstheke der Zentralbibliothek

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Reha fürs Rhinozeros – Buchpatienten in den Sonderbeständen der Unibibliothek

Veranstaltung in der Reihe „Bibliothek für alle“ am Freitag, 08.12.2017, 16:30 – 18:00 Uhr in der Zentralbibliothek am Hubland.

Begleiten Sie uns auf einer Visite durch den Sonderbestand der Unibibliothek und überzeugen Sie sich mit eigenen Augen, was zu große Hitze und modrigfeuchte Keller, staubtrockene Dachböden und extreme Lichtverhältnisse, hungrige Holzwürmer und vorwitzige Nagetiere genauso wie rabiate Leser im Laufe der Jahrhunderte mit Büchern anrichten können …

Aber es gibt Hilfe: eine Reha beim Restaurator! Wie bekommt man einen Buchdeckel wieder in Ordnung, der nur noch die Stabilität von Knäckebrot aufweist? Was kann man tun, wenn die Pergamentblätter so aussehen wie die Nordsee bei Sturm? Wie kann ich verhindern, dass sich die Tinte durch meine Handschrift frisst? Und was macht eigentlich ein Rhinozeros beim Restaurator? Viele Fragen, denen wir mit Ihnen zusammen nachgehen möchten.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt: Informationstheke der Zentralbibliothek

Bitte beachten Sie: Bei dieser Veranstaltung, die im Lesesaal Sondersammlungen stattfindet, müssen Taschen und Mäntel vorher abgegeben werden. Schließfächer befinden sich im Eingangsbereich der Zentralbibliothek.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Klosterbibliothek Altstadt für die Forschung erschlossen

In Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg wurden am 17. November 2017 zum offiziellen Abschluss des DFG-Projekts „Erschließung der historisch gewachsenen Franziskanerbibliothek Altstadt“ im Beisein von Beteiligten und Partnern die Projektergebnisse und die daraus resultierenden Möglichkeiten für die künftige Nutzung des Bibliotheksbestands vorgestellt. Von Juni 2014 bis Juni 2017 hatte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Förderprogramms „Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme“ die Katalogisierung der 2012 in Archiv und Bibliothek übernommenen Klosterbibliothek gefördert, wodurch die Voraussetzungen für eine zeitgemäße Nutzung des Bestandes geschaffen werden konnten.

Die Bibliothek des 1649 gegründeten Franziskanerklosters Altstadt bei Hammelburg gehört zu den wenigen Einrichtungen dieses Ordens, die nicht säkularisiert wurden und somit eine seit dem 16./17. bis ins beginnende 20. Jahrhundert organisch gewachsene Sammlung bilden. Das unikale Ensemble umfasst heute rund 8.100 Werke in 7.000 Bänden, darunter 92 Inkunabeln und 381 Frühdrucke. Seine Erhaltung und Erschließung ist ein gewichtiger Beitrag für zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen: von der Buch- und Einbandforschung über theologische und historische Wissenschaften bis hin zur fränkischen Regionalforschung.

Der Bestand beinhaltet überwiegend theologische Werke, wobei die „Praktische Theologie“ und die „Theoretische Theologie“ mit zusammen über 3.600 Bänden den größten Bestandteil bilden. Daneben sind aber auch Schriften zur Philologie, Rechtswissenschaft, Mathematik, Astronomie und Medizin sowie einige „Verbotene Bücher“ zu finden. Mindestens 100 Titel bzw. einzelne Auflagen davon, vor allem aus dem Bereich der Aszetik, Katechetik und Homiletik, waren bislang noch in keinem anderen öffentlich zugänglichen Bibliotheksbestand nachweisbar und stehen nun der Fachwelt zur weiteren Erforschung zur Verfügung.

Auf der Website von Archiv und Bibliothek wurde ein eigenes Informationsangebot zur Klosterbibliothek Altstadt erstellt (www.bibliothek-altstadt.bistum-wuerzburg.de), das neben Ausführungen zu Geschichte, Bedeutung und Inhalten des Bestandes sowie entsprechenden Literaturhinweisen eine Übersicht über die Aufstellungssystematik enthält und Digitalisate des historischen Standort- und Autorenkatalogs zum Download anbietet.

Recherchiert werden kann der Gesamtbestand sowohl über den Online-Katalog der Diözesanbibliothek (www.dbw-katalog.bistum-wuerzburg.de) als auch über den Web-OPAC des Bibliotheksverbundes Bayern (www.gateway-bayern.de). Eine exklusive Suche im Bestand ist im Online-Katalog der Diözesanbibliothek über die Sucheinschränkung „Klosterbibliothek Altstadt“ möglich. Dort ist auch eine Gesamtübersicht des Bestands abrufbar.

Anhand einer kleinen Objektpräsentation im Foyer von Archiv und Bibliothek, die noch bis 21. Dezember zu sehen ist, werden Einblicke in die Besonderheiten des Bestands gewährt sowie mögliche Ansätze für die weitere Erforschung skizziert.

Link zum Artikel der Pressestelle Ordinariat Würzburg:
http://www.pow.bistum-wuerzburg.de/index.html/rund-100-vermutlich-einzigartige-titel/52bf32e7-9bd0-41cb-a395-38295aa293c7?mode=detail
Link zum Mainpost-Artikel (Zugriffsbeschränkung):
https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Bibliotheken-Kloester-Literatur;art735,9798967

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen